Das Baby zum Zeitpunkt der Abtreibung
Hat eine Frau einen unregelmäßigen Zyklus, macht sie vielleicht erst in der 7. Schwangerschaftswoche einen Schwangerschaftstest und erfährt, dass sie ein Baby erwartet. Von außen kennt man ihr noch nichts an – das Baby ist ja erst so groß wie eine Weintraube.
Im Ultraschall kann man aber schon sehen, wie das Herz des Babys schlägt und wie es Arme und Beine bewegt. Nur eine Woche später sind bereits alle Organe angelegt und sogar Zehen, Brustwarzen, Augenlider und Scheitel sind schon vorhanden.
Nach drei Schwangerschaftsmonaten hat die frischgebackene Mutter das „Schlimmste“ eigentlich schon hinter sich: Übelkeit und Müdigkeit werden nun immer weniger. Dafür wächst das Bäuchlein, das zu diesem Zeitpunkt manchmal schon sichtbar ist.
| Dieses Bild zeigt die Füßchen eines Kindes, das mit 12 Wochen abgetrieben wurde. |
Wenn die Mutter sanft gegen den Bauch drückt und das Baby die Berührung fühlt, dann fängt es an, mit den Händen herumzuwühlen. Diese Bewegungen wird es auch nach der Geburt machen, wenn es beim Stillen die Brustwarze sucht. Bis die Mutter die Bewegungen des Babys sogar spüren kann, muss sie nun nur noch wenige Wochen warten.

Die Brust hat schon begonnen, Vormilch zu produzieren. Durch die Vormilch kann sie das Kind in den ersten Tagen nach der Geburt mit Abwehrstoffen und Eiweiß versorgen, solange bis die eigentliche Muttermilch gebildet wird.
| Das Bild zeigt ein Baby mit drei Monaten. Die durchsichtige Haut des Kindes lässt das ausgebildete Skelett erkennen. Alle Organe sind vorhanden. Die Mutter versorgt das Kleine durch die Nabelschnur mit allem, was es braucht. Kaum zu glauben, dass sie es in sechs Monaten schon im Arm halten wird! |